Zeckenschutz in der Freizeit

Zecken können schwerwiegende Krankheiten wie FSME oder Borreliose übertragen. Umso wichtiger ist es, sich effektiv gegen Zeckenstiche (umgangssprachlich auch als Zeckenbisse bekannt) zu schützen. Gerade in der Freizeit beim Aufenthalt im Freien ist daher Achtsamkeit gefragt.

Zeckenschutz bei der Gartenarbeit

repellents

Zecken lauern auch im eigenen Garten.

Viele von uns vermuten Zecken eher im Wald oder auf dem freien Feld. Woran die meisten nicht denken: Auch in Gärten und auf Wiesen fühlen sich Zecken pudelwohl. Und das gilt für den Stadtgarten ebenso wie für das Grundstück auf dem Land. Insofern sollte man gerade auch bei der Gartenarbeit daran denken, sich ausreichend gegen Zecken zu schützen! Lange Kleidung und festes Schuhwerk sind dabei ein Muss. Zusätzlich können spezielle Mittel gegen Zecken (z. B. Anti Brumm® Zecken Stopp ) die kleinen Blutsauger mehrere Stunden lang fernhalten.

Kinder und Zeckenschutz

Für kleine und auch größere Kinder ist es optimal, bei schönem Wetter im Garten spielen und toben zu können. Sich draußen zu verstecken, auf der Wiese Fußbälle zu kicken oder ausgiebig zu schaukeln, ist für den Nachwuchs nicht nur spaßig, sondern auch empfehlenswert, denn das Spielen unter freiem Himmel sorgt für Freude, Abwechslung und Bewegung.

Doch auch hier besteht die Gefahr, von einer Zecke gebissen zu werden, gerade wenn die Kinder durch das Gestrüpp und über die Wiese toben. Deshalb ist auch für den Nachwuchs lange, helle Kleidung und ein zusätzlicher Schutz empfehlenswert. Ebenfalls kann man den Nachwuchs mit geeigneten, für Kinder verträglichen Repellents zuverlässig vor Zecken schützen.

Sie möchten mehr über das Thema Zeckenschutz erfahren? Hier geht´s zu den besten Tipps gegen Zecken.

Den Körper nach Zecken absuchen

Grundsätzlich gilt: Nach jedem Aufenthalt im Freien sollten Kleidung und Körper gründlich nach Zecken abgesucht werden, um die Parasiten möglichst vor dem Stich entfernen zu können. Hat der Blutsauger bereits zugestochen, sollte er möglichst schnell mit einer Zeckenzange entfernt werden. Denn Borreliose wird Aussagen von Experten zufolge erst nach circa zwei Stunden übertragen, so dass das Risiko einer Erkrankung durch frühes Handeln minimiert werden kann.

Wichtig: Auch Haustiere können Zecken übertragen!

Haustierbesitzer kennen es: Katze oder Hund bringen zu gerne „blinde Passagiere“ mit nach Hause. Meist haben sich die Zecken bereits festgesaugt und müssen entsprechend entfernt werden. Doch manchmal krabbeln die Zecken noch unentdeckt im Fell umher und können so unbemerkt auf den Menschen übergehen – und dort zustechen. Insofern sollte man seine Haustiere nach dem Aufenthalt im Freien immer besonders gründlich absuchen, um bösen Überraschungen in den eigenen vier Wänden vorzubeugen.