Die größten Zecken-Mythen

Mythos 1: Zecken fallen von Bäumen

Dieser Mythos wurde lange Zeit verbreitet und hat sich in unseren Köpfen festgesetzt. Ein Irrglaube! Denn Zecken bewegen sich am Boden und halten sich vor allem im Gras, Gebüsch und Unterholz auf. Zecken-Gefahr herrscht also beispielsweise am Badesee, in Parkanlagen, im Garten oder auf einer saftig grünen Wiese!

Mythos 2: Zecken gibt´s doch nur auf dem Land

Viele „Stadtmenschen“ beschäftigen sich mit dem Thema Zeckenschutz nur beiläufig – schließlich muss man sich in der Stadt doch keine Sorgen wegen dieser Parasiten machen. Von wegen – denn auch in städtischen Parks oder auf der Liegewiese im Freibad krabbeln Zecken umher. Zecken sind also durchaus keine „Landeier“.

Mythos 3: Zecken sind nur in den Sommermonaten aktiv

Zeckengefahr herrscht nur im Sommer? Auch diese Vorstellung ist überholt. Denn die Zeckensaison reicht von März bis in den Oktober hinein. Auch in sehr milden Wintern wurden Zeckenstiche registriert.

Mythos 4: Gegen Zecken Krankheiten kann man sich impfen lassen

Vorsicht! Eine Impfung ist bislang nur gegen FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) möglich. Und auch diese bietet keinen hundertprozentigen Schutz. Hinzu kommt: Gegen die Lyme-Borreliose, eine chronische Erkrankung, die Haut, Nerven, Muskeln und Gelenke angreifen kann, gibt es heute noch keinen wirksamen Impfschutz. Die Borreliose-Gefahr ist in ganz Deutschland gegeben –nutzen Sie also die Möglichkeiten zum Schutz vor Zecken s (z.B. Anti Brumm® Zecken Stopp).

Mythos 5: Zeckenstiche bemerkt man leicht

Auch diese Vorstellung kann zum Verhängnis werden. Denn Zeckenstiche sind schmerzlos und bleiben oft unbemerkt. Darüber hinaus stechen Zecken häufig in Körperregionen zu, die wir gar nicht beachten – z.B. in der Kniekehle, im Nacken oder auch hinter den Ohren.

Mythos 6: Zecken entfernt man am besten mit Öl oder Klebstoff

Mit Öl Zecken entfernen? Experten warnen eindringlich vor derartigen Hausmitteln. Denn wer so vorgeht, der setzt die Zecke unter Stress und riskiert, dass diese ihren Darminhalt und damit auch Krankheitserreger in die Wunde abgibt. Auch das Drücken der Zecke sollte man tunlichst vermeiden, um die Übertragung von Krankheitserregern nicht zu begünstigen.

Zum Entfernen der Zecke ist eine Zeckenzange besser geeignet.