Mücken – die wichtigsten Fakten

Mücken werden der Familie der Zweiflügler zugeordnet. Insgesamt gibt es etwa 45 Familien.Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die lästigen Blutsauger.

Wie viele Mückenarten gibt es?

Weltweit werden etwa 3.000 verschiedene Steckmückenarten gezählt. In Europa sind etwa 100 Arten zu finden. In Deutschland wurden zuletzt rund 48 Mückenarten gezählt – das ist neuer Rekord! Experten gehen davon aus, dass auch immer mehr exotische Mückenarten wie die Asiatische Tigermücke den Weg nach Deutschland finden werden.

Stichwort Asiatische Tigermücke – gibt es immer mehr exotische Mückenarten bei uns?

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Es gibt mehr als 3.000 verschiedene Mückenarten weltweit.

Egal ob japanischer Buschmoskito (Griechenland) oder die Malariamücke Anopheles plumbeus (süddeutscher Raum) – immer mehr Exoten sind in unseren Breitengraden zu finden. Zuletzt machte vor allem die Asiatische Tigermücke auf sich aufmerksam. Die ursprünglich in den Tropen beheimatete Mückenart kann gefährliche Krankheiten wie das Dengue-Fieber übertragen. Forscher gehen davon aus, dass der Klimawandel dazu geführt hat, dass sich die Asiatische Tigermücke auch bei uns wohl fühlt.


In naher Zukunft könnte es sogar sein, dass dieser unliebsame Besucher in Großbritannien, der Türkei oder auch Deutschland heimisch wird – die klimatische Entwicklung spricht jedenfalls für diesen Trend.

Warum stechen Mücken eigentlich?

Während sich männliche Mücken von Nektar oder zuckerhaltigen Säften ernähren, ist die weibliche Mücke auf eine Blutmahlzeit angewiesen. Denn nur so kann sie wertvolle Proteine aufnehmen, die für die Produktion der Eier notwendig sind.

Fliegen Mücken auf „süßes Blut“?

Nein, das ist ein alter Mythos, der sich hartnäckig hält. Denn der „Geschmack“ des Blutes spielt für das Risiko einer Mückenattacke keine Rolle. Richtig ist aber, dass Mücken von bestimmten Duftstoffen angelockt werden. Magisch angezogen werden Mücken zum Beispiel durch menschlichen Schweiß. Doch auch Parfüm, gewisse Kosmetika, der Geruch der Atemluft und sogar der Östrogenspiegel der Frau können eine Rolle bei der Frage spielen: Warum werde ich gestochen? Forscher gehen auch davon aus, dass ein hoher Cholesterinspiegel das Risiko für Mückenstiche erhöht.

Werden Frauen häufiger von Mücken gestochen als Männer?

Nein, auch das ist ein Mythos, der sich in unseren Köpfen festgesetzt hat. Allerdings sind Frauen in den warmen Monaten meist luftiger angezogen als Männer – und viel nackte Haut finden Mücken besonders appetitlich.

Welche Krankheiten können Mücken übertragen?

In subtropischen Ländern können zum Beispiel Malaria, Gelbfieber, Dengue-Fieber oder das West-Nil-Fieber ein unschönes Souvenir einer Reise sein. Insofern sollte man sich vor Reiseantritt umfassend über die Infektionsrisiken vor Ort informieren und auf zuverlässigen Mückenschutz achten. Neben langer Kleidung und einem Moskitonetz über dem Bett empfehlen Experten die Verwendung zuverlässiger Mückenschutzmittel auf Basis des lange erprobten und sicheren Wirkstoffs1 DEET (in Anti Brumm® Forte, in Ihrer Apotheke). DEET-haltige Repellents (lat. repellere = vertreiben) werden von der WHO ausdrücklich zum Schutz vor dem Dengue-Fieber empfohlen2. Mehr über Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden können, lesen Sie hier.

Wie kann ich mich gegen Mückenstiche schützen?

Zum Schutz vor Mückenstichen können Sie selbst einiges beitragen – egal ob auf Reisen oder auch in heimischen Gefilden. Allgemeine Verhaltensmaßnahmen spielen dabei ebenso eine Rolle wie effektive Repellents, die auch auf natürlicher Basis Mücken wirkungsvoll abwehren können. Sie möchten mehr erfahren? Die besten Tipps gegen Mücken im Überblick.

1Schlitzer, M.et.atl.: Erfolgreich gegen den Insektenangriff, PZ, Ausgabe 11/2008 2WHO: DENGUE-GUIDELINES FOR DIAGNOSIS, TREATMENT, PREVENTION AND CONTROL, New edition 2009